eit dikt kor tydinga var grei fram til eg slo opp orda eg ikkje kjende. difor oppmodar eg R og H og eventuelle andre tyskkyndige til å freista gjeva meining til dei utheva frasene her:

Lass leuchten!

Weißt du noch, wie du noch Kletten im Haar,
Knöpfe in der Kollekte…
als das Leben anfänglich war
und nach Weiterem schmechte?

Weißt du noch, wie du noch Wasser im Blick,
flussweis oder im Kübel –
Spar dir die Zeit und vertreib nicht das Glück
mit deinem Rückwärtsgegrübel.

Alles schon son bisschen Schieschie,
nichst geht mehr lustig vonstatten:
wie sich auf einer Beerdigung die
Lebensbäume begatten.

Langsam bis in die Krone verfilzt;
Ausfälle nicht mehr zu leugnen.
Dabei weißt du genau, was du willst;
einmal dich richtig ereignen

Aus dem Kopf oder nach der Natur
deine Blätter entrollen…
Ich selber habe auch eigentlich nur
diesen Herzschlag mitteilen wollen.

Wie mir die Welt in die Augen da sticht,
Wünsche, die wir verscheuchten –
Mach nicht so ‘n blödes blindes Gesicht.
Lass deine Anlagen leuchten!

~ Peter Rühmkorf  (1979)